Springe zum Inhalt

Wäsche trocknen im Winter – So geht’s

Mit dem Herbst kehrt auch die kalte, feuchte und ungemütliche Jahreszeit ein und damit auch für viele Haushalte die Frage, wohin nun mit der nassen Wäsche zum Trocknen, wenn es draußen stürmt oder im Winter gar schneit?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wäsche während der Wintermonate zu trocknen.

1. Möglichkeit: Auch im Winter die Wäsche im Freien trocknen

Auch im Winter hat man die Möglichkeit, die Wäsche im Freien trocknen zu lassen. Sicher dauert es etwas länger, bis die Wäsche getrocknet ist, als in der warmen Jahreszeit. Doch auch im Winter werden die Kleidungsstücke durch das Trocknen an der frischen Luft automatisch weicher. Weht dann auch noch ein kleines Lüftchen so wird die Wäsche auch noch glatter, was sich wiederum beim Bügeln bemerkbar macht. Allerdings gilt es ein paar Dinge zu beachten. Die Temperatur spielt dabei keine Rolle, auch bei Minusgraden kann die Wäsche an der frischen Luft trocknen. Doch die Luft sollte unbedingt trocken sein, so dass das Wasser in der Wäsche an der Luft verdunsten kann. Die Feuchtigkeit wird somit an die kalte trockene Luft abgegeben.
Der Vorteil dabei ist eindeutig, dass sich die abgehende Feuchtigkeit nicht in der Wohnung sammelt und in den Raum abgegeben wird, sondern außerhalb der eigenen vier Wände bleibt.

2. Möglichkeit: Die Wäsche in der Wohnung trocknen

Lassen die äußerlichen Bedingungen kein Trocknen an der frischen Luft zu, so kann man, unter Berücksichtigung einiger Gesichtspunkte, die Wäsche auch in den eigenen vier Wänden trocknen. Besteht die Möglichkeit nicht, einen speziellen Trockenraum im Haus zu nutzen, sollte zuerst erst einmal ein geeigneter Platz für den Wäscheständer gefunden werden. Stellen Sie den Wäscheständer in einem warmen beheizten Raum in der Wohnung auf und nicht in kalten Schlafräumen, da nur die warme Luft ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen kann. Es empfiehlt sich wenn die Fenster im Raum geschlossen sind, auch die Türe des Raumes geschlossen zu halten, so dass sich die entstandene Luftfeuchtigkeit nicht auf andere Räume ausbreiten kann. Ganz wichtig ist beim Wäsche trocknen in Wohnräumen das Lüften auch während des Trockenvorgangs, so dass die entstandene Luftfeuchtigkeit nach draußen entweichen kann. Dies geht am besten durch mehrmaliges Stoßlüften. Beim Stoßlüften wird das Fenster für mindestens 10 Minuten ganz aufgemacht und die verbrauchte feuchte Luft kann ins Freie entweichen.

Auch das Querlüften ist eine sehr gute Methode die entstandene Luftfeuchtigkeit nach draußen zu befördern. Beim Querlüften wird, anders als beim Stoßlüften, ein Durchzug erzeugt. Dies gelingt in dem man z.B. das Fenster in gegenüberliegenden Räumen ebenfalls öffnet und dadurch für Durchzug sorgt.

Achtet man nicht auf das notwendige Lüften während und nach dem Wäschetrocknen in geschlossenen Räumen, so kann es unter Umständen nach einiger Zeit in Ecken und an den Wänden zur Schimmelbildung kommen.

3. Möglichkeit: Trocknen mit einem elektrischen Wäschetrockner

Eine nicht ganz günstige Möglichkeit ist der Einsatz von elektrischen Wäschetrocknern. Hier gibt es zwei verschiedene Arten von Wäschetrocknern, Abluft- und Kondenstrockner. Zum Nutzen eines Ablufttrockners muss eine entsprechende Abluftvorrichtung vorhanden sein. Die einfachere Variante ist die Nutzung eines Kondenstrockners, der das Wasser in einem Kondensbehälter sammelt und somit standortunabhängig aufgestellt werden kann. Wer einen Kondenstrockner nutzt, muss unbedingt darauf achten, dass auch während und nach des Trockenvorgangs gelüftet wird. Denn auch hier tritt noch feuchte Luft beim Trocknen in den Raum aus.

Aber auch im Winter gibt es Tage, an denen die Sonne scheint und es nicht ganz so kalt ist. Wenn Sie sich den Luxus erlauben können, richten Sie Ihren Waschtag doch einfach nach dem Wetterbericht. Dann bleibt die Feuchtigkeit auch dort wo sie hingehört, draußen vor der Türe.

Quellen:

Trocknerland.com