| "IORT - Ein System
zur Qualitätssicherung und Dokumentation bei der interoperativen Radiotherapie"
|
|
von: Prof. Dr. Georgios Sakas und Prof. Dr. Nikolaos Zamboglou Intraoperative Radiotherapie (IORT) wird nach der
chirurgischen Entfernung eines Tumors an der offenen Operationsstelle
angewendet, um mikroskopische oder makroskopische Tumorreste, die chirurgisch
nicht entfernt werden konnten, durch Bestrahlung zu inaktivieren. Das entwickelte IORT-System basiert auf einem handelsüblichen PC mit Microsoft Windows NT Betriebssystem und einem angeschlossenen elektromagnetischen Tracking System. Die Visualisierungssoftware basiert auf der im Fraunhofer IGD und ZGDV entwickelten inViVo-Software, die für das IORT-System erweitert wurde. Die 3-D-Visualisierung erfolgt anhand von computertopographischen
Daten des Patienten vor der Operation. Ein externes am Patienten angebrachtes
und fixiertes Referenzsystem dient intraoperativ zur Orientierung und
zur Anpassung (Registrierung) des virtuellen Patientenmodells mit der
aktuellen Operationsstelle. Durch Anfahren eines Punktes im Körper
des Patienten mit dem Digitalisierstift des Trackingsystems kann die entsprechende
Position in den CT-Daten dargestellt werden. Dadurch kann die Position
von einem verwendeten Bestrahlungstubus oder Flab erfasst und in dem CT-Datensatz
übertragen und dokumentiert werden. |
| Fenster schliessen |